Gesundheitsrisiko Rauchen



R
auchen
ist eines der größten vermeidbaren Gesundheitsrisiken unserer Zeit und stellt in Deutschland, Österreich und der Schweiz nach wie vor eine ernst zu nehmende Gesundheitsgefahr dar. 

Der allgemeine Kenntnisstand in der Bevölkerung hinsichtlich der gravierenden gesundheitlichen Schäden des Nikotinkonsums nimmt stätig zu. Der Tabakkonsum ist bei Männern in den letzten 20 Jahren zwar leicht rückläufig, dafür nimmt der Konsum bei Frauen zu was zu einer Angleichung der Geschlechter geführt hat. Bronchialkarzinome stellen weltweit weiterhin die Krebstodesursache Nummer 1 dar. Die Prognose bei Lungenkrebs ist im Vergleich zu anderen malignen Erkrankungen schlecht: Berücksichtigt man alle Tumorstadien betragt die 5-Jahres-Überlensrate ca. 15% und ist damit deutlich geringer als z.B. für Kolon-, Mamma- oder Prostatakarzinome, deren 5-Jahres-Überlebensraten zwischen 64 und 99% liegen.

Woran liegt das?

Dies liegt v. a. daran, dass nur eine kleine Minderheit, (ca. 15%) der Bronchialkarzinome in einem frühen, potenziell kurablen Stadium erkannt wird.

Bei der Mehrheit der Betroffenen wird die Diagnose in einem fortgeschrittenen bzw. metastasierten Krankheitsstadium gestellt. Durch eine geeignete und frühzeitige Intervention könnte der Verlauf der Erkrankung günstig beeinflusst und die Sterblichkeit der Erkrankung innerhalb der betroffenen Bevölkerung gesenkt werden.

 

Hervorzuheben ist, dass in Hinblick auf die gesundheitliche Belastung es keine großen Unterschiede zwischen aktiven Raucher und Raucherinnen und Passivraucherinnen und –rauchern zu geben scheint . Bei beiden Gruppen treten vermehrt Atemwegserkrankungen, Schlaganfälle und Lungenkrebsleiden auf. 

Der Grund hierfür könnte in der vermehrten Ansammlung potentiell krebserregender Stoffe im Nebenstromrauch sein. Natürlich ist im Zusammenhang mit dem Passivrauchen auch der Schutz von Kindern ein besonders drängendes Anliegen.

 

Mehr als 750.000 Österreicherinnen und Österreicher haben bis dato das Nichtraucherschutz-Volksbegehren DON’T SMOKE unterschrieben, es ist damit schon jetzt eines der erfolgreichsten in der Geschichte der Zweiten Republik (https://dontsmoke.at).

 

Mit dem Rauchen aufzuhören ist nicht einfach, ein Patentrezept zur Raucherentwöhnung gibt es bisher nicht. Mehr als 50% aller Raucher wollen mit dem Rauchen aufhören oder den Zigarettenkonsum zumindest deutlich einschränken. 

Hohle dir mit Fumedo professionelle Hilfe! Es gibt bereits zahlreiche medikamentöse Möglichkeiten die bei der Raucherentwöhnung unterstützend wirken können. Dazu zählen u.a. Ersatztherapien die beim Aufhören helfen und das Rauchverlangen vermindern. Neben „Antiraucher-Tabletten“ und Nikotinersatz-Präparaten hat vor allem die Akupunktur gute Ergebnisse gezeigt. 



Experteninterview mit mit Hautärztin Dr. Soraya Navysany


Dr. Soraya Navysany ist Fachärztin für Dermatologie und Venerologie. Ihr Leistungsspektrum umfasst sämtliche dermatologische Operationen einschließlich großer plastischer Eingriffe. Passend zur Jahreszeit haben wir ihr 6 kurze Fragen zum Thema Hautkrebsscreening und Sonnenschutz gestellt. Ihre Antworten findet ihr hier!


Liebe Soraya, vielen Dank, dass du die heute Zeit nimmst! Wann ist deiner Meinung nach ein Hautkrebsscreening sinnvoll?

Hautkrebs und veränderte Muttermale, sind keine Frage des Alters und sollten immer rechtzeitig behandelt werden. Im Säuglings und Kindesalter sollten auffällige Hautveränderungen untersucht werden. Das erste Ganzkörperscreening wäre vor der Pubertät zu empfehlen. Im Erwachsenenalter ist je nach Vorbefund alle ein bis zwei Jahre ein Screening sinnvoll. Wenn schon bösartige Hauttumoren auftraten oder bei sehr vielen gutartigen Hauttumoren kann auch ein kürzerer Zeitraum notwendig sein.



Wie läuft ein Hautkrebsscreening ab?

Bei einem professionellen Hautkrebsscreening werden sämtliche Muttermale und Hautveränderungen untersucht und bewertet. Die Untersuchung umfasst die gesamten Haut, vom behaarten Kopf bis zu den Zehen. Wenn der/die Patient/in einverstanden ist, wird auch gebeten den Unterhosen und BH- Bereich kurz freizumachen. Als technisches Hilfsmittel wird ein Auflichtmikroskop verwendet. Der Verzicht wäre nicht fachgerecht.


Wie erkennt man gefährliche Muttermale – was macht sie verdächtig?


Muttermale an sich sind gutartig – jedoch können sich einige Muttermale zu Hautkrebs entwickeln. Um einen ersten Eindruck zu gewinnen, ob ein Muttermal gefährlich sein könnte, kann man seine Muttermale nach der ABCDE-Regel untersuchen.

A: Asymmetrie (Flecken, die nicht gleichmäßig rund oder oval sind, gelten als auffällig.)

B: Begrenzung (Die Begrenzung des Muttermals sollte scharf sein. Bei verwaschener Begrenzung ist dagegen Vorsicht geboten.)

C: Color (Weist das Muttermal mehrere Farbtöne auf, sollte es vom Hautarzt kontrolliert werden.)

D: Durchmesser (Muttermale, die größer als fünf Millimeter sind, sollten beobachtet werden.)

E: Entwicklung (Besondere Beachtung sollte Muttermalen geschenkt werden, die sich in einem der vier oben genannten Punkte verändern).

Hat man besonders viele Muttermale oder meint, ein verdächtiges Muttermal entdeckt zu haben, sollte man nicht zögern, seinen Hautarzt aufzusuchen. Denn wird Hautkrebs in einem frühen Stadium erkannt, betragen die Heilungschancen nahezu 100 Prozent.


Was kann man selbst tun um sich vor Hautkrebs zu schützen?

 

- Wer sich im Freien aufhält, sollte auf ein paar einfache Dinge achten, um sich vor den Sonnenstrahlen zu schützen:

- Geben Sie ihrer Haut Zeit, sich an die Sonne zu gewöhnen.

- Die intensive Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr sollte gemieden werden.

- Der beste Schutz ist mit Kleidung zu erreichen. Eine Kopfbedeckung und eine Sonnenbrille schützen die empfindlichen Regionen von Kopfhaut und Augen

- Alle ungeschützten Hautstellen sollten großzügig mit einer Sonnencreme mit einem geeigneten Lichtschutzfaktor (LSF) eingecremt werden.

- Bei Medikamenteneinnahme informieren Sie sich über die Nebenwirkungen in der Sonne.


Woher weiß man, welcher Lichtschutzfaktor für einen geeignet ist?

Je heller der Hauttyp, desto geringer die Eigenschutzzeit der Haut. Je geringer die Eigenschutzzeit, desto höher sollte der Lichtschutzfaktor des Sonnenschutzmittels sein.

Wasser und Schweiß reduzieren auch bei wasserfesten Sonnencremen nach einer Weile deren Schutz. Deshalb ist es wichtig regelmäßig nachzucremen.



Welche Vorteile hast du durch Fumedo?

Eine Terminvereinbarung ist unabhängig von den Öffnungszeiten der Ordination rund um die Uhr möglich. Kurzfristig frei gewordene Termine können über Fumedo wieder schnell vergeben werden. Viele meiner Patienten und Patientinnen schätzten das Service der online Terminbuchung sehr.


Liebe Soraya, vielen Dank für das nette und informative Gespräch!

 

Wer seit langem kein Hautscreening mehr gemacht hat oder sich wieder einmal durchchecken lassen möchte, darf gerne einen Termin mit Dr. Soraya Navysany mit Fumedo vereinbaren!





Rückenschmerzen: das hilft!


Die Zahl der Menschen, die an chronischen Rückenbeschwerden leiden, nimmt tendenziell zu. Gerade bei jüngeren Menschen ab 20 werden beispielsweise immer häufiger Bandscheibenvorfälle festgestellt. Unterschiedliche Faktoren wie Lebensstil aber auch die genetische Veranlagung entscheiden darüber, wer Rückenprobleme bekommt und wer verschont bleibt.



Die Muskulatur als Basis für eine stabile Wirbelsäule


Die Basis für eine stabile Wirbelsäule und somit verminderte Rückenbeschwerden ist eine gestärkte Muskulatur. Hierbei steht vor allem die Rumpfmuskulatur im Vordergrund, die durch ein gezieltes Stabilisationstraining gekräftigt werden kann. Zuerst wird der Fokus auf die tieferen Muskelschichten gelegt, die sich nahe an der Wirbelsäule befinden. Dies bewirkt die Stabilisation und Koordination der Wirbelsäule. Danach konzentriert man sich auf die etwas weiter entferntere Muskulatur von der Wirbelsäule in einem bestimmten Wirbelsäulen-Abschnitt wie zum Beispiel die Lendenwirbelsäule. Zu guter Letzt wird die Muskulatur in ihrer Gesamtheit gestärkt.


Zwei- bis dreimal wöchentliches Training über zwei Monate hinweg, kann die Wahrscheinlichkeit, dass Rückenschmerzen im gleichen Jahr auftreten werden um bis zu 50% reduzieren. Wer oft an Rückenschmerzen leidet, sollte jedoch stets am Ball bleiben.


Gerade sitzen beugt Rückenschmerzen vor


Diese Aussage stimmt nicht ganz, denn wer immer in einer Position verharrt, tut dem Rücken alles andere als Gutes. Somit sollte darauf geachtet werden, öfters die Position zu verändern – sprich abwechselnd mit rundem, dann wieder mit geradem Rücken zu sitzen. Bei längeren Sitzeinheiten können auch mal leicht kreisende Bewegungen mit Kopf und Schultern eingebaut werden sowie mehrmaliges Aufstehen, um dem Bewegungsapparat zu entlasten und die Muskulatur zu stärken.



Bewegungstherapie

Die Physiotherapie zielt darauf ab, die Beweglichkeit wiederherzustellen und zu erhalten. Vor der Behandlung stellt der Therapeut einen physiotherapeutischen Befund, der die Krankengeschichte, die derzeitige Haltung und Schmerzpunkte sowie Verspannungen der PatientIn beinhaltet.

Durch die Physiotherapie können folgende Punkte verbessert werden:

  • Muskelkraft
  • Muskelkoordination
  • Ausdauer
  • Beweglichkeit


Neben dem körperlichen Erfolg wirkt sich eine Therapie auch positiv auf die Psyche aus und kann eine depressive Verstimmung vorbeugen. Doch wie oben schon erwähnt, gilt: Nur regelmäßiges und vor allem langfristiges Üben führt zu anhaltendem Erfolg. Daher wird die/der PatientIn auch nach der Therapie zu Übungen aufgefordert.


Aber auch Massagen wirken sich wohltuend auf verkrampfte Muskeln aus. Der Therapeut übt dabei Druck auf die Muskeln aus, wodurch Verhärtungen gelöst werden und die Durchblutung angeregt wird. Wärme- und Kältebehandlungen sind ebenfalls eine beliebte Methode, um schmerzende Muskeln zu entspannen und Entzündungen zu hemmen. Eine beliebte Behandlungsmethode ist die Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS). Anhand eines Stimulationsgeräts werden schmerzenden Stellen niedrige Ströme ausgesetzt, die Reizweiterleitung vom Schmerz in die Nervenfasern blockieren soll.



Physiotherapie auf Rezept?


Meist stellen Orthopäden und Sportmediziner das Rezept zur Physiotherapie aus. Auf diesem ist festgehalten, welche und wie viele Maßnahmen bei deiner Erkrankung vorgesehen sind. Generell übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Physiotherapie. Informiere dich am besten vorab bei deiner Krankenkasse über die genaue Übernahme der Kosten.

Leidest du an Rückenschmerzen und möchtest rasch und unkompliziert einen Termin in deiner Umgebung vereinbaren?  Mit Fumedo findest du heute noch deinen Spezialisten! (LINK zu Fumedo)


Quellen:

www.ratgeber-nerven.de/rueckenschmerzen/hilfe/physiotherapie/
https://www.welt.de/gesundheit/article139508933/Bei-Rueckenschmerzen-bloss-nicht-liegen-bleiben.html
https://www.physiozentrum.ch/2016/02/schmerzen-im-unteren-ruecken-das-hilft/
https://www.news.at/a/ruecken-schmerzen-uebungen-tipps-8574568





Augenlaserkorrektur: eine Alternative zu klassischen Sehhilfen?


Brillen und Kontaktlinsen
können lästig sein – deswegen stellt die operative Korrektur häufig eine Alternative für Menschen mit Sehschwäche dar. Augenlaserkorrekturen nehmen tendenziell zu, wobei zwischen PRK, LASEK oder LASIK zu unterscheiden sind. Der Eingriff dient zur Behandlung von Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Astigmatismus (Hornhautverkrümmung). Im Nachfolgenden findest du alle wichtigen Informationen rund um das Thema Augenlaserkorrektur kurz und kompakt zusammengefasst.  


PRK, LASEK oder LASIK – worin liegen die Unterschiede?

Die LASIK-Methode (Laser in situ Keratomileusis) lässt sich klar von den anderen Verfahren unterscheiden. Im Gegensatz zu dem LASEK- oder PRK-Laserverfahren wird bei der LASIK-methode eine dünne Lamelle (sog. „Flap“) mit einem Femtosekundenlaser (Femto-LASIK) von der restlichen Hornhaut getrennt und aufgeklappt. Anschließend wird die Hornhaut modelliert und der Flap in seine ursprüngliche Position gebracht, wo er innerhalb weniger Tage wieder anwächst. Der Vorteil liegt darin, dass die korrigierte Stelle durch den Flap geschützt wird und die PatientInnen in der Regel kurz nach dem Eingriff schmerzfrei sind. Bei den anderen Verfahren wird die Modellierung direkt auf der obersten Hornhautschicht vorgenommen und kommt meist dann zum Einsatz, wenn die Hornhaut zu dünn für die LASIK-Methode ist.


Für wen eignet sich eine Augenlaserkorrektur? 

Die maximale Dioptrienzahl, bei der die LASIK-Methode durchgeführt werden kann, wird meist zwischen -12 und +6 angegeben. Die Laserkorrektur findet Anwendung bei Fehlsichtigkeit wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Astigmatismus. Während bei Kurzsichtigkeit die Hornhaut vermehrt in der Mitte abgetragen werden muss, ist bei Weitsichtigkeit ein umgekehrtes Vorgehen notwendig. Hierbei wird die Hornhaut vor allem an den Rändern weggenommen. Bei einer Hornhautverkrümmung wird die Hornhaut mittels Laser in eine gleichmäßige Form gebracht.


Geeignete PatientInnen:
Die Stabilität der Fehlsichtigkeit ist von großer Bedeutung. Diese sollte innerhalb der letzten 2 Jahre unverändert geblieben sein. Außerdem wird empfohlen, den Abschluss des Wachstums der Augen abzuwarten. Dieser findet in der Regel im 25. Lebensjahr statt. 


Ungeeignete PatientInnen:
Zu den Ausschlusskriterien zählen meist eine zu dünne Hornhaut (weniger als 0,5 mm) und schwere Augenerkrankungen wie der Grüne Star oder eine Makuladegeneration. Eine Augenlaserkorrektur beim Grauen Star ist zwar möglich, allerdings muss dieser vorerst behandelt werden. 
Unter die Kontraindikationen fallen Erkrankungen wie Rheuma und Diabetes aber auch Schwangerschaften sind durch ihren veränderten Hormonhaushalt unvorteilhaft. Zudem sollte die Einnahme gewisser Medikamente vorab mit dem jeweiligen Arzt abgeklärt werden. 


Möglichkeiten und Risiken einer Augenlaserkorrektur

Eine Augenlaserkorrektur kann dem Auge eine optische Qualität verleihen, die mit klassischen Sehhilfen nicht möglich wäre. Durch Brillen oder Kontaktlinsen können Abbildungsfehler entstehen, die von der idealen optischen Abbildung innerhalb des Auges abweichen. Diese Fehler sind jedoch nur den wenigsten PatientInnen bekannt. Neben der Unschärfe lassen sich durch eine operative Korrektur auch andere Aspekte beheben, wie zum Beispiel das Farbensehen und die Kontrastwahrnehmung.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Komplikationen auftreten können, liegt bei 0,1 Prozent. Die Laserbehandlung der Augen ist gut erprobt und bietet in der Regel eine hohe Sicherheit, vor allem die LASIK-Methode. In extrem seltenen Fällen kann es zum Verlust des Augenlichts kommen, sowie zum Ausfall der Tränendrüse. Weitere seltene Komplikationen sind unerwünschte Hornhautverformungen, Infektionen oder Strahlenkränze um Lichtquellen auf. In manchen Fällen ist eine zweite Laserbehandlung notwendig. Zudem gilt generell: Je größer die Fehlsichtigkeit, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit der Nebenwirkungen.

Unsere Augen verfügen über eine enorme Regenerationskraft. Im Regelfall können PatientInnen bereits einen Tag nach der Behandlung wieder ihrer regulären Arbeit nachgehen und Auto fahren. Dies ist jedoch nur bei der LASIK-Methode der Fall – bei dem LASEK- oder PRK-Verfahren dauert der Heilungsprozess etwas länger.


Ablauf der OP:

Voruntersuchung
Vor der Laserbehandlung werden Sehtests und Messungen am Augen durchgeführt. Weiters werden die PatientInnen über mögliche Risiken des Eingriffs aufgeklärt.

Tag des Eingriffs
Am Tag des Eingriffs erhalten die PatientInnen ein leichtes Beruhigungsmittel sowie schmerzlindernde Augentropfen – eine Vollnarkose ist nicht notwendig. Der Eingriff an sich dauert nicht länger als 10 Minuten. Die PatientInnen dürfen die Klinik in der Regel schon nach einer halben Stunde verlassen, wobei Auto fahren noch nicht erlaubt ist. Bereits einige Stunden nach der Augenkorrektur können die PatientInnen dann meist scharf sehen. 

Nach dem Augenlasern
In den ersten Tagen kann es zu leichten Schmerzen kommen, wogegen betäubende Augentropfen helfen können. Außerdem muss in der ersten Nacht ein Verband getragen werden, der unterbewusstes Reiben der Augen verhindert. Darüber hinaus müssen sechs Wochen lang regelmäßig befeuchtende Augentropfen genommen werden.


Fakten Box:

- Augenlaserkorrekturen nehmen tendenziell zu, wobei zwischen PRK, LASEK oder LASIK zu unterscheiden ist.

- Der Eingriff dient zur Behandlung von Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Astigmatismus (Hornhautverkrümmung).

- Die maximale Dioptrienzahl, bei der die LASIK-Methode durchgeführt werden kann, schwankt zwischen -12 und +6.

- Neben der Unschärfe lassen sich durch eine operative Korrektur auch andere Aspekte beheben, wie zum Beispiel das Farbensehen und die Kontrastwahrnehmung.

- Die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Komplikationen kommen kann, liegt bei 0,1 Prozent.


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Quellen:
www.femto-lasik-op.com/die-10-wichtigsten-fakten-zu-femto-lasik/
https://www.care-vision.de/blog/fakten-uebers-augenlasern/
https://www.infomedizin.at/behandlungsgrundlagen/augenlasern/







Experteninterview mit Carmen Reiter, Yoga-Lehrerin auf Bali


Carmen Reiter, 27
, hat vor einem knappen Jahr beschlossen ihren Traum von Yoga in die berufliche Tat umzusetzen und ist nach einem Yoga-Teacher-Training auf Bali, tatsächlich für unbestimmte Zeit auf die kleine Insel im größten Inselstaat der Welt ausgewandert. Um mehr über Yoga und das Leben auf Bali zu erfahren, haben wir ihr sechs kurze Fragen gestellt:



Liebe Carmen, erzähl uns etwas über Dich! Seit wann machst du Yoga?


Yoga, der 1. Versuch - mittlerweile ist das 9 Jahre her. Damals war Yoga noch nicht wie heute in aller Munde und ich war skeptisch. Ich hatte Angst vor Om, Hippies und Räucherstäbchen. Ich habe damals für ein Online-Magazin geschrieben, das mich prompt auf eine Yoga-Mission durch Wien geschickt hat. Von Yoga-Studio zu Yoga-Studio – als Versuchskaninchen sozusagen. Und irgendwann bin ich dann bei Bikram-Yoga gelandet. Schließlich wurde aus Hassliebe, Liebe. Und aus einer Yoga-Anfängerin, ein Karma-Yogi und später sogar eine Yoga-Lehrerin – um die Geschichte kurz zu halten. 


Was hat Dich zu dem Entschluss gebracht, nach Bali zu ziehen?

Ich habe nach meinem Studium und meinem Arbeitsalltag eine Entscheidung getroffen und bin meinem Wunsch nach mehr Leichtigkeit und (Selbst) Liebe gefolgt. Ich habe mir einfach eine kleine Veränderung gewünscht und bin meinem Hobby nachgegangen. Daher habe ich vor 1,5 Jahren ein Yoga Teacher Training (YTT) auf Bali gemacht und bin danach ausgewandert. Bei mir war es weniger der Eat. Pray. Love. Einfluss, eher der: Love at first sight!
Es klingt schon fast absurd. Aber hier auf Bali liegt Leichtigkeit, Herzlichkeit und Ehrlichkeit in der Luft. Der berühmte Bali-Spirit eben, von dem so viele sprechen. Die Menschen haben etwas Zauberhaftes, Verspieltes, fast schon Kindliches. Und sie schaffen es Ursprünglichkeit zu bewahren, trotz des touristischen Zuwachses in den letzten Jahren. Bali gilt mittlerweile als internationales Yoga-Mekka und ich wollte mich hier mit inspirierenden Persönlichkeiten umgeben, die denselben Lifestyle praktizieren – einfach eine Yoga-Auszeit im Paradies machen. Nur für mich. 

Yoga zählt zwar nicht zur balinesischen Kultur, hat aber sehr viele Gemeinsamkeiten mit der Einstellung, dem Glauben und Denken der Einheimischen. Und das spürt man auf der Insel der Götter. Auf der kleinen Insel, im größten Inselreich der Welt lebe ich viel bewusster. Ich beschäftige mich viel mit mir als Person. Yoga und die Philosophie dahinter helfen mir dabei. Dieser Yoga-Bali-Vibe ist nur schwer in Worte zu fassen. Dennoch ist er da. Er wirkt.


Wie oft machst du Yoga pro Tag?

Ich habe meine täglichen Yoga-Routinen entwickelt. Zwei Mal Yoga am Tag sind für mich zu einem positiven „Muss“ geworden. Morgens und abends. Da, wo andere zur Kaffeemaschine wandern und abends auf die Couch, geht es für mich direkt auf die Yogamatte. Nach all den Jahren ist es zur Gewohnheit geworden. Das Geheimnis, wie lange es tatsächlich gedauert hat, um meine Gewohnheiten vom morgendliche Koffeinschub und Couchsurfen zu ändern und auf die Yoga-Matte zu projizieren kann ich euch leider nicht beantworten. Wovon ich allerdings überzeugt bin ist, eine Gewohnheit zu ändern ist nicht unmöglich. Wenn Du weißt, was Du tust und tun möchtest, dann ist vieles machbar. Einfach aus der alten Gewohnheit ausbrechen und eine neue schaffen. Es ist immer einfacher, eine neue zu etablieren, anstatt eine alte abzulegen. Und irgendwann wird auch die neue Gewohnheit zum Selbstläufer. 


Ich habe gehört, dass es verschieden Arten von Yoga gibt. Welche praktizierst Du?

Die gibt es. Viel zu viele. Hatha-Yoga ist (m)eine davon, wobei ich gerne improvisiere und kombiniere. Da schleicht sich dann schon einmal gerne ein Vinyasa-Flow ein oder eine Yin-Position. Ich finde es wichtig sich nicht auf einen Yoga-Stil zu versteifen. Die richtige Kombination ist der Schlüssel. 

Du kannst Yoga eben stärker auf der körperlichen Ebene praktizieren, um kräftiger und beweglicher zu werden, oder die spirituellen Aspekte in den Vordergrund stellen. Es ist keine Religion, eher eine Lebenseinstellung, bei der Positivität und Gelassenheit im Mittelpunkt stehen. Yoga soll ein Ausgleich im Alltag sein und auch bleiben. Und der ganzheitliche Ansatz soll dabei helfen, Beschwerden jeglicher Art abzubauen, um zu einem bewussteren und glücklicheren Selbst zu finden. 

Im Vergleich zu den sehr dynamischen Stilen werden im Hatha-Yoga, Asanas (Körperpositionen) bewusst für längere Zeit gehalten. ‚Ha’ steht für Sonne, ‚Tha’ für Mond und hat zum Ziel, das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist herzustellen sowie den Fluss von Prana (Atem bzw. Energie) im Körper zu erhöhen. Durch unterschiedliche Asanas, und Pranayama (Atemübungen) werden Körper und Geist für tiefgehendere Praktiken wie Meditation vorbereitet.

Hatha-Yoga gilt mittlerweile als wirksame Therapie, um das Wechselspiel von Körper und Seele neu auszubalancieren. Weil Yoga eben unterschiedliche Aspekte wie Konzentration, Atem und Bewegung zusammenbringt. Yoga fordert also nicht nur eine Selbstbeteiligung am Heilungsprozess, sondern fördert sie auch. Ja, Yoga ist tatsächlich Entspannung. Yoga ist Sport. Und, Yoga ist Medizin. 

Seinen individuellen Weg finden und die individuellen Erfahrungen ernst nehmen, bleibt jedoch Voraussetzung, damit Yoga seine gesundheitlichen Wirkungen entfalten kann. Körper, Geist und Emotionen wirken auf eine komplexe Weise zusammen. Langsam aber doch beginnen das mehr und mehr Menschen zu begreifen.


Wie hast Du gemerkt, dass Yoga Dein Leben zum Positiven verändert hat?

Dadurch, dass sich die Zufriedenheit mir selbst gegenüber enorm verbessert hat. Von außen betrachtet mag alles sein wie zuvor, doch der Perspektivenwechsel, den ich durch Yoga kultiviert habe bzw. nach wie vor kultviere und, die wachsende Achtsamkeit, lassen vieles in einem neuen Licht erscheinen. 

Allerdings ich bin noch lange nicht da angekommen, wo ich sein möchte. Es ist nach wie vor ein positiver Druck, den ich mit Yoga selbst auf mich ausübe, um eine bessere Version meiner selbst aufrecht zu erhalten. Damit verbinde ich Disziplin, Bewusstsein und Gedankengänge. Für mich beginnt Schönheit im Kopf. Yoga und Meditation helfen, nicht alles zu glauben was man über sich und andere denkt. 

Also ja, rückblickend kann ich tatsächlich sagen, dass sich einige Aspekte in meinem Leben gewandelt haben – physisch und psychisch. Mein Körper, meine Beziehungen, meine Gedanken, meine Ziele und Werte. Eigentlich mein ganzes Sein. Ich lebe vitaler, achtsamer und höre mehr auf meine Bedürfnisse. Vor allem habe ich gelernt loszulassen und anzunehmen, was ich nicht ändern kann. Und, geduldig mit mir zu sein. Geduld ist (m)ein wichtigster Bestandteil geworden. Geduld und Akzeptanz, vor allem mir selbst gegenüber. Und die werden irgendwann belohnt. 


Gibt es irgendwelche Tipps, die Du Yoga-AnfängerInnen mitgeben willst?

Aller Anfang ist schwer. Das gilt auch im Yoga. Aber es ist nie zu spät, mit Yoga zu beginnen. Yoga ist für alle geeignet - jeden Alters und unterschiedlicher Fitness. Es gibt keine Voraussetzungen.

Die Herausforderung ist, ein gutes Studio zu finden, in dem Du dich wohlfühlst. Regelmäßig in Yoga- Klassen mit Teacher zu praktizieren, damit Du auch korrigiert werden kannst. Bloß nicht zu viel auf einmal wollen. Ein Basic Kurs tut es für den Anfang auch. Den Leistungsdruck dabei herausnehmen oder am besten ganz verdrängen. Im Yoga geht es weder um Flexibilität, noch um den Wettkampfgedanken, sondern darum, sich zu finden. Wichtig ist, dass du Dich auf die Situation einlässt und beobachtest, wie Du dich dabei fühlst. Einfach nicht die Augen davor verschließen. Zulassen. Einfach Zulassen! 


Liebe Carmen, wir wünschen Dir von Herzen alles Gute und bedanken uns für das nette Gespräch!


Sehenswert! Carmens Instagram-Account: „carmenreiter“ 

Und wer jetzt Lust auf Yoga bekommen hat, kann gleich -> -> 
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Senke dein Stresshormon Cortisol durch.....Yoga!


Yoga ist eine 5000 Jahre alte, indisch-philosophische Lehre und bedeutet so viel wie „das Einswerden von Körper und Geist“. Yogis – das sind Yoga praktizierende oder lehrende Menschen – streben nach einem Zustand des vollständigen Glücks. Doch warum ist Yoga mittlerweile weltweit im Trend?


Was genau ist Yoga?

Die Kombination aus Bewegung, Atmung und Meditation verspricht Heilung für Körper und Geist. Dies geschieht durch sogenannte „Asanas“ – der allgemeine Begriff für sogenannte „Yoga-Stellungen“. Jede Asana hat einen eigenen Namen, wie zum Beispiel „Kobra“ oder „Hund“. Bei diesen Yoga-Stellungen spielt außerdem die Atmung eine wesentliche Rolle. Die tiefe und langsame Yoga-Atmung, auch Pranayama genannt, stimuliert nämlich den Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm durch den Hals bis in die Eingeweide und verzweigt im Bauchraum. Durch seine Anregung verlangsamt sich der Herzschlag, Stress wird reduziert und innere Ruhe breitet sich aus.


Welchen Arten von Yoga gibt es?

Yoga ist doch kein Sport! Dieses Vorurteil hat bestimmt schon jeder einmal gehört oder vielleicht sogar selbst gesagt. Was viele jedoch nicht wissen: Die unterschiedlichen Yoga-Varianten sind zahlreich. Bei gewissen Yoga-Praktiken, wie zum Beispiel Power-Yoga, stehen Schnelligkeit und Fitness im Vordergrund. Beim traditionellen Iyengar-Yoga wird sehr viel Wert auf präzise Ausführung der Übungen gelegt. Im Kundalini-Yoga wird zusätzlich meditiert und gesungen. Das Sivananda-Yoga setzt eine vegetarische Ernährung voraus. Das Bikram-Yoga findet in 40 Grad Celsius warmen Räumen statt.

Bei dieser großen Auswahl sollte somit für jeden etwas dabei sein. Nichtsdestotrotz dürfen nicht alle Yoga-Übungen unbedenklich nachgemacht werden. Wer beim Dehnen oder Verrenken übertreibt, kann mitunter schwere Verletzungen riskieren. 


5 Vorteile, die du dank Yoga hast

1. Yoga macht glücklich
Im Hinduismus ist die Erlösung eines der höchsten Lebensziele und das Streben danach schon immer eine zentrale Lebensaufgabe. Ursprünglich diente Yoga zur Beruhigung des Geistes, rein spirituell. Das Gefühl, nach einer Stunde Yoga auf Wolke Sieben zu schweben, wird von Yogis auch „Yoga drunk“ genannt und ist der Gamma-Aminobuttersäure zu verdanken, die als Wohlfühl-Substanz im Gehirn gilt. 

2. Yoga kurbelt den Stoffwechseln an
Dieser Effekt entgiftet den gesamten Organismus und wird durch bewusste Atmung während den Asanas ausgelöst. Die dabei entstandene Wärme steigert die Durchblutung und kurbelt den Stoffwechsel an.

3. Yoga hilft gegen Stress

Eine Studie von der Universität Duisburg-Essen bestätigt, dass ein 3-monatiges Yoga-Training das Stresshormon Cortisol senkt und stressresistent macht. Dies geschieht durch die Stimulierung des Parasympathikus, der den Körper zur Ruhe bringt und Stress lindert.

4. Yoga erhöht die Beweglichkeit

Der Großteil der Asanas dehnt die Muskulatur. In Verbindung mit einer tieferen Yoga-Atmung sollte versucht werden, den Schmerz anzunehmen und sich noch mehr fallen zu lassen.

5. Yoga verbessert den Schlaf
Auch hierfür ist der Parasympathikus zuständig. Kleiner Tipp: Dieser Effekt kann verstärkt werden, wenn vor dem Schlafen gehen Asanas praktiziert werden, die den Körper schließen, wie zum Beispiel Vorbeugen.


Yoga gegen Krankheiten?

Allem voran: Yoga kann vieles – es dürfen nur keine Wunder erwartet werden. Es gibt auch keine Asanas, die speziell gegen Migräne helfen. Studien der US-amerikanischen Harvard Medical School zeigen jedoch, dass sich Yoga tatsächlich positiv auf Körper und Geist auswirken kann. Die Kombination aus Bewegung, Atmung und Meditation schüttet den Nervenbotenstoff GABA aus, der Angst, Depressionen und Darmerkrankungen entgegenwirkt. Aber auch Beschwerden des Bewegungssystems können gelindert werden, wie zum Beispiel Rückenschmerzen oder Verspannungen.
Es macht jedoch einen enormen Unterschied, ob man eine Stellung rein mechanisch einnimmt oder mit einer bewussten, inneren Haltung – erst dann ist es Yoga!


Fakten Box:

- Die Kombination aus Bewegung, Atmung und Meditation verspricht Heilung für Körper und Geist.
- Asana ist der allgemeine Begriff für „Yoga-Stellung“. Jede Asana hat einen eigenen Namen wie zum Beispiel „Kobra“ oder „Hund“.
- Es gibt verschiedene Arten von Yoga: Iyengar-Yoga, Kundalini-Yoga, Sivananda-Yoga, Power-Yoga, Bikram-Yoga, …
- Yoga bringt mehrere Vorteile mit sich – Beschwerden des Bewegungssystems werden gelindert aber auch Angst, Depressionen, Darmerkrankungen und Stress können reduziert werden.
- Erst die bewusste, innere Haltung macht aus einer mechanischen Stellung Yoga!



Wer jetzt Lust auf Yoga bekommen hat, darf gerne einen Termin mit Fumedo vereinbaren!


Quellen:
https://www.womenshealth.de/artikel/wissenswertes-ueber-yoga-140069.html
https://www.womenshealth.de/mediashows/krankheiten-heilen-mit-yoga-172371.html#2
https://www.geo.de/magazine/geo-kompakt/127-rtkl-faq-sieben-fragen-und-antworten-zum-yoga









Experteninterview mit dem plastischen Chirurgen Dr. Benjamin Gehl


Dr. Benjamin Gehl
ist Facharzt für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie. Um mehr über seinen Werdegang, das spannende Fachgebiet und seine Spezialgebiete zu erfahren, haben wir ihm 9 Fragen gestellt. Dr. Gehls Antworten findet ihr hier! 

 

 


Lieber Ben, erzähl uns etwas über deine Person! Wie bist du auf diesen Beruf gekommen?

 

Ich wollte schon immer Arzt werden – als Kind war es die Tiermedizin, als junger Bursche dann die Humanmedizin. Am meisten fasziniert haben mich die Rekonstruktion und die Mikrochirurgie, die ich vor meiner Niederlassung in der Ästhetik jahrelang praktiziert habe und die mir heute die Basis für langanhaltende und natürliche Ergebnisse bildet.

 

 


Auf welche Bereiche hast du dich spezialisiert?

 

Ich habe mich auf die weibliche Brust und auf das Gesicht spezialisiert. Speziell Brustfehlbildungen, wie die tubuläre Brust, minimal-invasive Techniken im Gesichtsbereich - operativ und nicht operativ - wie die Oberlidstraffung und Lippen. Dabei lege ich größten Wert auf natürliche und langanhaltende Ergebnisse, die optimal zu meinen PatientInnen passen.

 

 


Was ist das häufigste Anliegen mit dem PatientInnen zu dir kommen?

 

Brustfehlbildungen, Brustvergrößerungen, Bruststraffungen, Oberlider, Gesicht, Lippen, Fettabsaugungen

 

 


Ich habe auf deinen Social-Media-Kanälen gesehen, dass vor allem die Botox Lip-Flip Technik sehr beliebt ist. Könntest du uns kurz den Vorgang dieses Eingriffs erläutern?

 

Bisher wurde zur Vergrößerung der Lippen meistens Hyaluron als Filler verwendet. Durch das Unterspritzen an den richtigen Stellen wird Volumen von innen aufgebaut und die Lippen werden aufgepolstert. Jetzt gibt es allerdings eine neue Technik, die besonders natürliche Ergebnisse garantiert: die Botox Lip-Flip Technik. Dazu injiziere ich kleine Mengen an Botox in den oberen Mittelbereich der Oberlippe. Sobald sich der Muskel entspannt, „flipt“ die Lippe nach außen, rotiert und wirkt somit auf natürliche Art größer, ohne an Volumen zugenommen zu haben! Die richtige Kombination mit ein wenig Hyaluron führt zu perfekten Kontouren und schönen, natürlich vollen Lippen – ohne „Schlauchboot oder Schnabel“.

 

 


Mit welchen Kosten ist der Eingriff verbunden?

 

Die Kosten liegen meistens zwischen 290€ und 390€. Das ist jeweils abhängig davon, wie viel wir verwenden.

 

 


Welche Schönheitsoperation ist deiner Meinung nach die schwierigsten und warum?

 

Die Rekonstruktion von Brustfehlbildungen mit dem Ziel langanhaltende und natürliche Ergebnisse zu erreichen und auch Facelift-Techniken, die nicht sichtbar sein sollen.

 

 


Hast du ein individuelles Schönheitsideal?

 

Gute Proportionen mit Ecken und Kanten – das ist für mich klassische Schönheit mit Charakter. Für mich gibt es nicht das Idealbild von Schönheit, vielmehr möchte ich

die eigene Schönheit meiner PatientInnen hervorbringen und dabei jede Individualität und Natürlichkeit erhalten.

 

 


Was bereitet dir an deiner Arbeit die meiste Freude?

 

Die positive Energie einer jeder meiner PatientInnen, die mit einem Lächeln aus der Praxis geht!

 

 


Welche Vorteile hast du durch Fumedo?

 

Meine PatientInnen haben die Möglichkeit unkompliziert einen Termin zu vereinbaren – auch, wenn ich telefonisch mal nicht erreichbar bin.

 


Lieber Ben, vielen Dank für das nette und informative Gespräch!

 

 

Haben wir dein Interesse geweckt? Dann vereinbare gleich einen Termin mit Dr. Benjamin Gehl mit Fumedo! (Link zu Dr. Gehls Fumedo Profil)

 

 

www.drgehl.at 

Quelle Foto: Die Abbilderei


UV-Strahlung – wie gefährlich ist die Sonne wirklich?


Trotz zahlreicher Studien über die Risiken der ultravioletten Strahlung (UV-Strahlung), liegt „guter“ Teint immer noch im Trend. Problematisch ist, dass viele die Warnhinweise der Haut ignorieren und nicht an die möglichen Spätfolgen denken. Was jedoch viele nicht wissen: Die Haut vergisst nicht! Neben den positiven Effekten wie zum Beispiel der Vitamin-D-Bildung (siehe Fumedo Blogbeitrag vom 19.03.2018)  kann die UV-Strahlung auch erhebliche negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben. Im schlimmsten Fall kann es zu Krebserkrankungen kommen. Hierbei spielen jedoch der Hauttyp und damit die angeborene Empfindlichkeit eine große Rolle.


Die Grundlagen der UV-Strahlen

Die UV-Strahlung ist für den Menschen nicht sichtbar und kann auch nicht mit anderen Sinnesorganen wahrgenommen werden. Grundsätzlich gilt: Je langwelliger die UV-Strahlen sind, desto tiefer dringen sie in unsere Haut ein. Während die besonders schädlichen UV-C-Strahlen fast vollständig von der Ozonschicht herausgefiltert werden, dringen die langwelligen, ungefilterten UV-A-Strahlen tief in die sogenannte Lederhaut ein. UV-B-Strahlen hingegen werden zumindest erheblich von der Atmosphäre abgeschwächt und in der sogenannten Oberhaut aufgehalten.

Unter dem Einfluss von UV-B-Strahlen bildet die Haut den Hautfarbstoff Melanin. UV-A-Strahlen wandeln diesen Farbstoff um und führen zu einer Sofortpigmentierung der Haut – sie wird braun. Dieser Bräunungseffekt tritt in der Regel innerhalb weniger Minuten ein. Genau dieser Effekt führte in den vergangenen Jahrzehnten zu einem Aufleben von Solarien, welche hauptsächlich mit UV-A-Strahlung arbeiten. Dieser Trend ist heutzutage jedoch überholt, denn der aktuelle Wissensstand besagt, dass beide UV-Spektren zu langfristigen Schäden führen können.


Wie schädigt UV-Strahlung die Haut?

UV-Strahlen können das Risiko für Hautkrebs erhöhen. Sie erzeugen Schäden an der Erbsubstanz (DNA), die durch immer wiederkehrende UV-Überdosierung dauerhaft werden können. Diese sogenannten Mutationen geschehen bereits lange bevor ein Sonnenbrand entsteht. Das gilt sowohl für die UV-Anteile der Sonnenstrahlen als auch für das künstlich, abgestrahlte UV-Licht in Solarien.

Wird eine bestimmte UV-Dosis überschritten, treten nach einigen Stunden Hautrötungen (Erytheme) ein. Das sind die ersten Anzeichen eines Sonnenbrands, die sich durch eine Schwellung sowie eine juckende und schmerzende Haut bemerkbar machen. Die akuten Beschwerden verschwinden zwar schnell, jedoch zeigen sich die Auswirkungen vermehrter Sonnenbestrahlung erst nach Jahren. Bei schwer geschädigten Zellen kann sogar Hautkrebs entstehen.


Kurzfristige Schäden durch UV-Strahlung:

Die „Erythemschwelle“ bezeichnet die höchste UV-Dosis, bei der einige Stunden nach der Einwirkung von Sonne oder künstliche UV-Strahlung keine Hautrötung auftritt.

Woran erkennt man, dass die Erythemschwelle überschritten wurde?

- Hautrötung, Schwellung, Juckreiz, Schmerzen

- Sonnenbrand (Erythem)

- Verbrennungen mit Blasenbildung

- Möglicherweise Fieber, Kreislaufzusammenbruch

- Quaddeln und Bläschen (Sonnenallergie)



Langfristige Schäden durch UV-Strahlung:

Vor allem UV-B-Strahlung führt zur Bildung der sogenannten Lichtschwiele, welche kosmetisch sehr störend wirken kann. Die Oberhaut verhornt sich zunehmend und trägt somit neben der Bräune zum Selbstschutz der Haut vor einem Sonnenbrand bei. Welche Spätfolgen können bei überdosierter UV-Strahlung eintreten?

- Beschleunigte Hautalterung mit Pigmentstörungen, Austrocknung, Falten, mangelnder Elastizität und weiteren Bindegewebsschäden

- Hautkrebs (Basalzellkarzinome, Plattenepithelkarzinome oder Spinalzellkarzinome, Melanome)

- Augenschäden (Linsentrübung, Katarakt oder „Grauer Star“, Makuladegeneration, Netzhautveränderungen, Aderhautmelanom)


Wie schütze ich mich vor UV-Strahlen?

Es kann keine genaue Aussage getroffen werden, wann die Erythemschwelle überschritten wird. Daher wird dringend empfohlen, die unbedeckten Körperteile mit einem Sonnenschutzmittel zu schützen, um oben genannte Folgen zu vermeiden. Je höher der Lichtschutzfaktor einer Sonnencreme bzw. eines -sprays, desto stärker ist der Schutz. Dieser sollte an die Sonneneinstrahlung sowie an den Hauttyp angepasst werden.

Im Sommer sollte man außerdem darauf achten, dass die Sonneneinstrahlung zur Mittagszeit von 11 bis 15 Uhr am stärksten ist. Zu dieser Zeit ist es ratsam, die Sonne zu meiden.

Hast du bereits Anzeichen von Sonnenschäden oder möchtest eine ausführliche Beratung? Dann vereinbare gleich einen Termin mit einem Hautspezialisten mit Fumedo!


Quellen:

 

www.bfs.de/DE/themen/opt/uv/wirkung/einfuehrung
www.bfs.de/DE/themen/opt/uv/schutz/haut

https://www.krebsinformationsdienst.de/vorbeugung/risiken/uv-strahlung.php





Zecken: Schütz dich richtig!


Die Hochsaison der Zecken in Deutschland, Österreich und Schweiz beginnt wieder! Weil Zecken Krankheitserreger übertragen können und es 2017 ungewöhnlich viele Fälle von FSME gab, ist Vorsicht geboten. Schon ein kurzer Sparziergang im Park oder Wald, ein Kindergeburtstag im Garten, Grillen mit Freunden in der Wiese und viele weitere Aktivitäten im Freien können ausreichen, um einen Zeckenbiss zu erleiden. Mit dem Beginn der warmen Sommerzeit werden Zecken vermehrt aktiv. Obwohl sie vereinzelt auch im Winter aktiv sein können, dauert ihre Hauptsaison von März bis Oktober. Der Frühling ist daher der Startschuss, um bei Outdoor-Aktivitäten auf einen guten Zeckenschutz zu achten und im Bestfall bereits vorbeugende Maßnahmen zu treffen.

 


Warum sind Zecken gefährlich?

 

Anders als ein vielverbreiteter Irrglauben fallen Zecken nicht von Bäumen. Sie leben vor allem in Gebüschen, auf Sträuchern, in hohem Gras und im Unterholz auf einer Höhe bis 1,5 m. Sie suchen sich besonders warme Stellen am Körper wie Leisten, Kniekehlen, Achseln, Ohren, Bauchnabel oder Nacken und beißen sich durch die Haut. Dabei können sie verschiedene Krankheiten übertragen:

 

-FSME

Frühsommer-Meningoenzephalitis oder Zeckenenzephalitis ist eine Viruserkrankung, die zu einer Gehirnhautentzündung oder zu einer Entzündung des zentralen Nervensystems führen kann. Auf den Menschen wird sie hauptsächlich durch den Biss einer infizierten Zecke übertragen. Aber auch der Verzehr von Rohmilchprodukten (insb. aus Ziegen- und Schafsmilch) kann zu einer Infizierung führen.

 

-Lyme-Borreliose

Borreliose ist die am häufigsten durch Zecken übertragene Krankheit in Deutschland, Österreich und Schweiz. In Deutschland gehen Schätzungen von mehreren Zehntausend Neuerkrankungen pro Jahr aus, die Diagnose ist schwierig. Eine wirksame Impfung dagegen gibt es bisher nicht, sie ist aber gut mit Antibiotika zu behandeln. Sie wird durch Bakterien, die im Inneren der Zecke leben, ausgelöst. Zu Beginn können sich im Frühstadium der Krankheit grippale Symptome zeigen, die sich bis zum Spätstadium zu Entzündungen im gesamten Bewegungsapparat entwickeln können. Borreliose kann nur schwer erkannt werden, da die Symptome mit vielen anderen Krankheiten vergleichbar sind. Ein eindeutiges Indiz ist jedoch die sogenannte „Wanderröte“ – ein kreisrunder Ausschlag rund um den Biss. Dieser Ausschlag zeigt sich jedoch leider nur bei etwa 50% der Betroffenen.

 

-Weitere Krankheiten wie Babesiose, Fleckfieber oder das Krim-Kongo-Fieber

 

 

Verbreitung und Häufigkeit

 

Die Verbreitung von FSME-infizierten Zecken erstreckt sich von Ost-Frankreich, über Mittel- und Osteuropa bis nach Nord-Japan. Österreich und der Süden Deutschlands zählen dabei zu den am stärksten betroffenen Gebieten. Obwohl sich FSME Verbreitungsgebiete ständig verändern, kommen in allen Bundesländern infizierte Viren vor und es werden auch jährlich Krankheitsfälle aus allen Bundesländern gemeldet. Die Fallraten in Österreich liegen bei etwa 41 - 113 Erkrankungen pro Jahr. In Deutschland registrierte das Robert Koch-Institut (RKI) 2017 bundesweit fast 500 Erkrankungsfälle von FSME – und damit die zweithöchste je registrierte Zahl.

 


Schutz vor FSME

 

Den besten Schutz vor einer Infektion mit dem FSME Virus kann eine Impfung bieten. Jedoch muss die Impfung vorbeugend erfolgen, andernfalls hat sie keine Wirkung. Die Impfung schützt zudem auch nur vor einer FSME-Infizierung, nicht aber vor anderen oben genannten Erkrankungen.

In Österreich herrscht gemäß dem österreichischem Impfplan des Bundesministeriums für Gesundheit und Frauen eine generelle Impfempfehlung bereits ab dem vollendeten ersten Lebensjahr. Für Kinder steht dabei speziell ein geeigneter Impfstoff zur Verfügung. Impfungen werden unter anderem in Bezirksgesundheitsämtern und niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten angeboten und werden teilweise durch Zuschüsse der Krankenkassen gefördert.

 

Impfschema

 

-Grundimmunisierung

Der Start der Impfung, die sogenannte „Grundimmunisierung“, erfolgt in drei Teilimpfungen – zwei Teilimpfungen im Abstand von vier bis sechs Wochen bevorzugt in der kalten Jahreszeit, gefolgt von der dritten Teilimpfung neun bis zwölf Monate später. Es gibt zudem die Möglichkeit, je nach verwendetem Impfstoff das Impfschema zu verkürzen und so rascher Schutz aufzubauen.

 

-Auffrischungsimpfung

Die erste Auffrischungsimpfung sollte drei Jahre nach der Grundimmunisierung stattfinden. Danach kann der Zeithorizont bis zum 60. Lebensjahr auf alle fünf Jahre ausgedehnt und danach wieder auf drei Jahre verkleinert werden.

 

-Titerbestimmung

In manchen Laboren wird eine Titerbestimmung angeboten. Dabei wird durch regelmäßige Blutproben kontrolliert, ob noch genügend Abwehrstoff im Körper ist und in weiterer Folge eine Auffrischungsimpfung verschoben werden kann.

 

Werden die empfohlenen Impfintervalle nicht eingehalten und befindet sich auch kein ausreichender Abwehrstoff mehr im Körper, besteht möglicherweise kein Impfschutz. Sollten Sie unter diesen Umständen von Zecken gebissen werden, muss Ihr Arzt über das weitere Vorgehen entscheiden. Es bedeutet jedoch nicht jeder Zeckenbiss automatisch eine FSME-Infizierung! 

 


Weitere Schutzmaßnahmen

 

Zusätzlich zur Schutzimpfung sind allgemeine Schutzmaßnahmen gegen Zecken ebenfalls sehr zu empfehlen. Hilfreich sind lange und gut abschließende Kleidung, Schutzmittel für die Haut wie Cremen und Sprays, Insektizide für die Kleidung und das Meiden von Unterholz. Man sollte außerdem nach jeder Outdoor-Aktivität seinen Körper auf mögliche Zecken untersuchen und diese sofort entfernen.

 


Was tun, wenn die Zecke gebissen hat

 

Gegebenenfalls, dass trotz Präventivmaßnahmen eine Zecke zugebissen haben sollte, ist die Zecke möglichst rasch zu beseitigen. Einige übertragbare Krankheiten, wie zum Beispiel Borreliose, werden erst zum Ende des Saugvorganges übertragen. Eine rasche Entfernung ist daher essentiell.

 

Hierfür eignet sich am beste eine feine Pinzette (erhältlich in Apotheken) mit der die gesamte Zecke herausgezogen wird ohne sie dabei zu zerdrücken. Packen Sie dafür die Zecke so nahe an der eigenen Haut wie nur möglich und ziehen Sie vorsichtig an. Die Hautstelle sollte danach mit Hautdesinfektionsmittel gesäubert werden. Bleibt der Kopf der Zecke in der Haut stecken, sollten Sie am besten nur desinfizieren und warten bis der Kopf von selbst abfällt. Befindet sich die Zecke an einer schwer zugänglichen Stelle oder entzündet sich die Stelle nach dem Herausziehen, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.

 



Vereinbare noch heute einen Termin mit Fumedo und informiere dich bei einer Ärztin oder Arzt über Zeckenschutz!

 



Quellen:

www.wien.gv.at/gesundheit/beratung-vorsorge/krankheiten/fsme.html

www.zecken.at

kaernten.orf.at/news/stories/2833166

www.bmgf.gv.at/home/FSME

blog.medgate.ch/sicher-ist-sicher-die-zeckenimpfung

Alles über Brust-Operationen

Die Brüste einer Frau sind für viele der Inbegriff von Weiblichkeit und Attraktivität. Immer mehr Frauen sind mit ihrem Körper nicht zufrieden, da ihr Dekolleté nicht ihren Vorstellungen eines schön proportionierten Körpers entspricht. Oftmals sind ein vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein die Folge.

 

Die Form der Brust ist genetisch bedingt und kann durch verschiedene Faktoren, wie beispielsweise Alter, starke Gewichtzunahme oder Schwangerschaft, beeinflusst werden. Eine Brustoperation ist häufig die einzige Möglichkeit, die Brust den eigenen Wünschen entsprechend zu verändern. Der am häufigsten praktizierte Eingriff in der ästhetisch-plastischen Chirurgie ist die Brustvergrößerung mittels Einsatz von Implantaten. Daneben gibt es noch weitere beliebte Eingriffe wie die Bruststraffung, die Brustverkleinerung und die Brustwarzenkorrektur. Für all diese Eingriffe gibt es jeweils mehrere unterschiedliche Methoden die mit variierenden Kosten einhergehen. Bei unserem wöchentlichen Health Blog erfährst du mit Fumedo  mehr über die unterschiedlichen Techniken.

 


Brustvergrößerung

 

Wie schon zu Beginn erwähnt, ist die Brustvergrößerung der beliebteste und am häufigsten durchgeführte Eingriff. Die Operation ist ästhetischer Natur und kann auf zwei Arten erfolgen – entweder durch den Einsatz von Implantaten oder durch die Injektion von Eigenfett. Ersterem stehen zudem verschiedene Schnitttechniken und Platzierungsmöglichkeiten zur Verfügung, wobei eine Platzierung der Implantate unterhalb des Brustmuskels mit dem klassischen Unterbrustfaltenschnitt die gängigste Methode ist.

Da die verschiedenen Methoden unterschiedliche Auswirkungen haben, sollte die genaue Vorgehensweise auf jeden Fall mit dem Chirurg des Vertrauens bis ins kleinste Detail besprochen werden.

 

In den letzten Jahren hat die Brustvergrößerung mit Eigenfett ebenfalls sehr stark an Beliebtheit gewonnen, da kein Fremdkörper verwendet wird und keine Narben entstehen. Eine wichtige Voraussetzung ist das Vorhandensein von ausreichend eigenem Fettgewebe zur Entnahme. Möchte man seine Brüste nur leicht vergrößern und natürliche Ergebnisse erzielen, ist eine Brustvergrößerung mit Eigenfett unter Umständen die geeignetere Methode.

 

Zudem sollte generell zwischen der typischen, mit Brustvergrößerungen assoziierten „runden Form“ und der natürlich wirkenden „Tropfenform“ entschieden werden. Während Implantate beide Formen herstellen können, verstärkt eine Eigenfettinjektion lediglich die vorhandene Brustform.

 

 

Wie lange hält eine Brustvergrößerung?

 

Bei einer Brustvergrößerung durch den Einsatz von Implantaten sollte beachtet werden, dass diese nach 10-20 Jahren erneuert werden sollten.

Beim transplantiertes Fettgewebe kann sich das injizierte Eigenfett durch Schwankungen des Körpergewichts, Schwangerschaften oder Alterungsprozessen verändern. 

 

Häufige Gründe einer Brustvergrößerung:

Unzufriedenheit mit natürlichen Brüsten

Angeborene Asymmetrie der Brüste

Volumenverlust nach Schwangerschaft oder Gewichtsabnahme

Angeborene Brustfehlbildungen wie eine tubuläre Brust oder Mikromastie

Rekonstruktion nach einer Brustamputation 



Bruststraffung

 

Die Bruststraffung ist ein Eingriff, bei dem vor allem die Form der Brüste optimiert werden soll. Abhängig von der Ausgangssituation, vom Ausmaß der gewünschten Straffung bzw. vom gewünschten Ergebnis, kann eine Bruststraffung mit anderen Eingriffen (z.B. einer Brustvergrößerung) kombiniert werden.

 

Das kann eine Bruststraffung korrigieren:

 

Durch Alter erschlaffte Brüste

Erschlaffte Brüste nach Schwangerschaft oder Gewichtsabnahme

Angeborene Brustfehlbildungen wie eine tubuläre Brust

Form und Erscheinungsbild der Brüste

Kleine Brüste durch gleichzeitige Brustvergrößerung

 



Brustverkleinerung

 

Frauen mit sehr großen Brüsten leiden sehr oft an körperlichen Beschwerden. Rücken-, Nacken- und Kopfschmerzen sowie einschneidende BH-Träger und wunde Haut sind keine Seltenheit. In diesen Fällen kann eine Brustverkleinerung Abhilfe schaffen. Es bleibt sogar meist gar keine andere Alternative zu einer solchen Operation. Bei dem Eingriff wird Fett- und Drüsengewebe entnommen, um die Größe und das Gewicht der Brust zu reduzieren.

 

 

 Vorteile der Brustverkleinerung:

 

Bessere Körperhaltung

Entlastung von Schultern, Nacken und Rücken

Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit

Steigerung des Selbstbewusstseins

Verbesserung der Lebensqualität

Ästhetische Anpassung

 


Brustwarzenkorrektur

 

Selbst wenn man mit Größe und Form der Brüste zufrieden ist, können die Brustwarzen das ästhetische Erscheinungsbild stören – das gilt sowohl für Frauen als auch für Männer. Im Zuge einer Brustwarzenkorrektur können unverhältnismäßig wahrgenommene Proportionen wie zum Beispiel Schlupfwarzen oder zu große Brustwarzenhöfe behoben werden. So kann der Patientin bzw. dem Patienten durch einen verhältnismäßig simplen Eingriff wieder zu mehr Lebensfreude und Selbstbewusstsein verholfen werden.

 


Wie viel kostet eine Brust-OP?

 

Da sich jede dieser Operationen stark in Dauer, Komplexität und benötigten Materialien (z.B. Implantaten) unterscheidet, lässt sich kein pauschaler Preis nennen. In der Regel beginnen die Kosten bei einem erfahrenen Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie bei 4.500 Euro. In manchen Fällen übernimmt die Krankenhasse die vollen oder zumindest einen Teil der Operationskosten. Mögliche Gründe können eine physische Beeinträchtigung sowie eine Polymastie, also die Entfernung einer zusätzlichen Brust als präventive Maßnahme gegen erhöhtes Brustkrebsrisikos, sein.

 


Die Wahl des richtigen Arztes

 

Allem voran sollte eine Brust-OP im Vorhinein gut durchdacht werden, da sie das eigene Erscheinungsbild verändert und man längerfristig damit glücklich sein sollte. Ist die Entscheidung gefallen, spielt die Wahl des richtigen Arztes eine wesentliche Rolle. Solche Operationen sollte man nur von erfahrenen Spezialisten durchführen lassen. Authentische Erfahrungsberichte sowie Vorher-Nachher-Bilder dienen als essentielle Grundlage für die Wahl des richtigen Arztes. Es empfiehlt sich außerdem mehrere Ärzte für ein Beratungsgespräch zu kontaktieren und den behandelten Arzt oder Ärztin persönlich kennenzulernen. Oft ist es so, dass man sich bei einem Arzt oder Ärztin besonders wohlfühlt und überzeugt ist. Die wahre Kunst ist nämlich die Schönheit der PatientInnen hervorzuheben und unnatürliche Ergebnisse zu vermeiden.

 

Du denkst über eine Brust-OP nach oder möchtest dich näher dazu beraten lassen? Vereinbare noch heute ein unverbindliches Beratungsgespräch mit einem Spezialisten auf Fumedo!

 


Quellen:

 

https://medidate.de/brust-op/

https://www.theaesthetics.at

https://www.drbartsch.at/behandlungen/

Experteninterview mit Kinesiologin Mag. Irene Jakobi



Am 17.4. fand unser erstes, sehr informatives Experteninterview mit Kinesiologin Mag. Irene Jakobi statt. Sie ist Teil des Teams von Women & Health und arbeitet ergänzend zu dem Ärzte-Team rund um Dr. Johannes Seidel und Dr. Andreas Nather. Ihre Schwerpunkte liegen in sämtlichen frauenspezifischen Themen, insbesondere Kinderwunsch und Schwangerschaftsbegleitung. Wir haben uns 10 kurze Fragen überlegt und sehr spannende Antworten erhalten. Lest selbst! 


Eine simple Frage: Was ist Kinesiologie?


Kinesiologie ist eine ganzheitliche Methode, um Blockaden zu lösen und Stress auszugleichen. Es bringt den Körper wieder ins Gleichgewicht. Oft haben Beschwerden ihren Ursprung auf mehreren Ebenen (Körper, Psyche, Biochemie), die über unterschiedliche Ansätze wie Touch for Health, Hyperthon X oder auch Elemente der Traditionellen chinesischen Medizin (TCM) ausbalanciert werden können. Viele meiner Klientinnen berichten, dass sie eine Behandlung oft als befreiend empfinden. Kinesiologie ist also ziemlich vielseitig.


Auf welchen Bereich hast du dich spezialisiert?


Ich begleite Frauen bei Schwangerschaften oder bei einem Kinderwunsch – also alles rund ums Kinder kriegen. Gerade, wenn der Kinderwunsch längere Zeit unerfüllt bleibt, ist es eine gute Begleitung – eine Unterstützung für Körper und Geist sozusagen. Aber auch Allergien, Narbenstörungen und stressbedingte Beschwerden, wie zum Beispiel Schlafstörungen, sind Themen, mit denen viele Frauen zu mir kommen. 


Ab welchem Zeitpunkt kann man eine Kinesiologin aufsuchen?


Ganz nach eigenem Ermessen. Ich finde zu einer Kinesiologin kann man immer gehen, da es immer gut ist etwas für sich und das eigene Gleichgewicht zu tun. Durch die harmonisierende und ausgleichende Wirkung können oftmals auch Symptome gemildert werden. Wie zum Beispiel bei Allergien oder Unverträglichkeiten, hier greift die Kinesiologie indem das Immunsystem und der Stoffwechsel gestärkt und das Wohlbefinden gesteigert wird.


Was hat dich dazu gebracht, die Ausbildung zur Kinesiologin zu machen?


Ich habe selber sehr viel ergänzend zu schulmedizinischen Therapien mit Kinesiologie gearbeitet, weil ich selber Allergien hatte. Komplementärtherapien habe ich persönlich immer schon recht spannend gefunden beziehungsweise habe ich damit auch teilweise Wege gefunden, wo ich anders nicht weitergekommen bin. 

Eine Freundin, die bereits eine Ausbildung zur Kinesiologin machte, hat mich dann zu einem ihrer Seminare mitgenommen- und das war dann der Anfang. Mir war von der ersten Sekunde an klar: Das möchte ich auch können und Menschen auf diese Arte weiterhelfen und begleiten.


Was bereitet dir an deiner Arbeit die meiste Freude?


Eines der schönsten Erlebnisse ist, wenn ich bei einem Kinderwunsch unterstütze und meine Klientin zu mir kommt und sagt: „Ich bin schwanger.“ Am allerschönsten ist aber, wenn das Kind dann da ist und du einfach merkst, dass du ihnen geholfen hast. Ich denke, es sind die kleinen Momente, die zählen. Ich habe früher nie so ganz verstanden, wie man eine Passion für etwas haben kann. Jetzt habe ich das bei der Kinesiologie andauernd.


Was ist das häufigste Problem mit dem Frauen zu dir kommen?


Ich arbeite ergänzend zum Ärzte-Team von Woman & Health, somit liegt der Schwerpunkt auf frauenspezifischen Themen. Frauen kommen gerne mit einem Kinderwunsch zu mir oder mit dem Bedürfnis nach einer Unterstützung während der Schwangerschaft.


Wieso haben vermehrt Frauen mit Stress zu kämpfen?


Wir machen uns mehr Gedanken. Ich glaube ein großer Teil liegt darin, dass Frauen sehr selbstkritisch sind. Wir legen sehr viel Wert darauf, dass alles reibungslos funktioniert und damit ist das Stresspotential einfach höher. Man strebt nach einem individuellen Idealzustand, dem man versucht möglichst nahezukommen. Die Latte ist meist viel zu hoch und man sollte sich öfter erinnern – eigentlich tut‘s ein Meter weiter unten auch. Das ist einfach ein Teil des weiblichen Wesens aber das ist ja auch was Schönes. 


Hast du allgemeine Tipps für den Alltag, die du uns Frauen mitgeben möchtest?


Sich selbst ein bisschen öfter belohnen und stolz auf sich sein. Ich denke, es würde jeder Frau gut tun sich einfach selber mal auf die Schulter zu klopfen und zu sagen: „Du bist eigentlich total toll“. Wenn man streng zu sich ist, braucht man einen Ausgleich auf der anderen Seite. Egal, ob das ein nettes Abendessen mit Freundinnen und Freunden oder ein schönes Paar Schuhe ist. Einfach mehr um sich selber kümmern und am Ende des Tages auch mal die Füße hochlegen und mit einem Eis eine Folge Grey’s Anatomy schauen.


Gehst du selbst auch zu einer Kinesiologin? 


Ja, natürlich. Man hat nicht immer diese objektive Brille auf. Es ist immer spannend zu hören, was sich bei einem selber tut und wie man sich weiterentwickelt hat. Ich halte Kinesiologie für einen tollen Wegbegleiter.


Welche Vorteile hast du durch Fumedo?


Fumedo füllt meine Lücken. Der Vorteil für meine Klientinnen ist, dass sie schnell und einfach einen Termin vereinbaren können. Egal, ob sie gerade in einem Lokal sind oder um 10 Uhr abends draufkommen, sie hätten gerne baldmöglichst einen Termin. Es macht einen einfach unabhängig von Öffnungszeiten und das ist das Coole daran. 


Liebe Irene, vielen Dank für das nette und informative Gespräch!


Haben wir dein Interesse geweckt? Dann vereinbare gleich einen Termin mit Mag. Irene Jakobi über Fumedo!

 

Hinweis: Kinesiologie ersetzt in keiner Weise den Arztbesuch!


  



10 mögliche Ursachen für starken Haarausfall



Haarausfall kann für Frauen und Männer eine starke, psychische Belastung sein. Die Ursachen sind oft vielfältig und hängen mit mehreren Faktoren zusammen. Unsere moderne Lebens- und Ernährungsweise kann beispielsweise dazu führen, dass der natürliche Haarausfall beschleunigt wird. Sie ist es, die unseren Körper aus dem gesunden Gleichgewicht bringen kann, sodass Haarausfall nur eines von vielen potenziellen Symptomen darstellt. In den meisten Fällen können jedoch wirksame Gegenmaßnahmen getroffen werden, die uns wieder zu unserer vollen Haarpracht verhelfen kann. 
Wir haben dir 10 mögliche Gründe für Haarausfall aufgelistet. 

 

Wann reden wir von krankhaftem Haarausfall?

Keine Sorge – das Ausfallen von Haaren an sich ist ein natürliches Phänomen. Zieht sich das Ganze allerdings über einen längeren Zeitraum hinweg und sind mehr als 100 Haare pro Tag betroffen, spricht man von krankhaftem Haarausfall, auch Alopezie genannt. Dieser Vorgang schreitet jedoch meist langsam voran.

Im Gegensatz dazu gibt es noch den sehr starken, schlagartig auftretenden Haarverlust. Betroffene verlieren teilweise über 300 Haare pro Tag. In besonders schlimmen Fällen fallen die Haare sogar büschelweise aus. Es handelt sich hierbei aber meist nur um eine vorübergehende Störung, die mit der richtigen Behandlung wieder verschwinden kann.



10 mögliche Ursachen für Haarausfall:


1. Erblich bedingter Haarausfall (androgenetische Alopezie)
Das ist die weitaus häufigste Form des Haarausfalls und betrifft vor allem Männer. Die Haarwurzeln der Betroffenen weisen eine genetisch bedingte Überempfindlichkeit gegenüber männlichen Sexualhormonen (Androgenen) auf. Die Wachstumsphase verkürzt sich und die Haarfollikel schrumpfen zunehmend bis schlussendlich nur mehr kaum sichtbare Wollhaare übrigbleiben.

2. Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata)
Die genauen Ursachen für den kreisrunden Haarausfall sind bis heute noch unklar. Mediziner gehen davon aus, dass es sich um eine Fehlreaktion des körpereigenen Immunsystems handelt. Die Abwehrzellen richten sich plötzlich gegen die eigenen Haarwurzeln und lösen dort Entzündungen aus – die Haare fallen aus. 

3. Schwangerschaft, Anti-Baby-Pille
Ein übermäßiger Haarausfall nach der Geburt kann auf eine Umstellung des weiblichen Hormongleichgewichts zurückzuführen sein. Gleiche Effekte erleben Frauen, die mit der Anti-Baby-Pille beginnen, auf ein anderes Präparat umsteigen oder die Einnahme beenden.


4. Falsche Pflege
Eine weitere Ursache kann in einer falschen Pflege der Haare liegen. Ein Beispiel dafür sind mögliche Chemikalien in herkömmlichen Haarpflegeprodukten. Aber auch zu heißes Föhnen, Bleichen, Glätten oder eine Dauerwelle können Schäden am Haar hervorrufen. Dabei wird das Haar spröde und bricht ab. Haarausfall an sich wird jedoch durch diese Belastungen in der Regel nicht ausgelöst.  

5. Schilddrüsenunter- bzw. -überfunktion
Eine Schilddrüsenunterfunktion ist neben vermehrtem Haarausfall auch durch Antriebsarmut, einer gesteigerten Kälteempfindlichkeit und kühler, trockener Haut zu erkennen. Eine Schilddrüsenüberfunktion zeigt sich mit zunehmender Gereiztheit, Wärmeintoleranz sowie warmer und feuchter Haut. Durch die medikamentöse Behandlung einer Schilddrüsenstörung bessert sich meist auch der Haarverlust.

6. Hormone
Eine der Hauptursachen für dünner werdendes Haar bei Frauen über 40 sind die Wechseljahre, bedingt durch die Umstellung des Hormonhaushalts.

7. Nährstoffmangel, zB. Eisenmangel
Crash-Diäten oder unausgewogene Ernährung können ein weiterer Indikator für Haarausfall sein – vor allem ein Mangel an Eisen, Zink, Biotin und Protein wirkt sich negativ auf unsere Haarpracht aus. Eine eisenreiche Ernährung in Verbindung mit Eisenpräparaten kann als Abhilfe dienen. In Fleisch, Leber, Eiern, Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten, Haferflocken, Nüssen und Milchprodukten steckt besonders viel Eisen. Zu beachten: Koffein soll die Eisenaufnahme hemmen, Vitamin C diese fördern.

8. Psychische Ursachen, zB. Stress
Stress oder Depressionen können zu vermehrtem Haarausfall führen. Die Stresshormone wie Noradrenalin schädigen die Haarwurzeln und führen zu Entzündungen. Die Folge: Das Haar wird immer dünner und fällt aus.

9. Mechanische Gründe, zB. Pferdeschwanz
Wer die Haare ständig zusammenbindet, riskiert ebenfalls Haarausfall. Durch den starken Zug werden die Haarwurzeln beschädigt und das neue Haar wächst immer feiner nach.

10. Medikamente
Vor allem bei Medikamenten gegen Bluthochdruck, Cholesterinsenker oder Blutverdünner kann Haarausfall als Nebenwirkung auftreten.



Was kann man gegen starken Haarausfall tun?

Allem voran – das Finden der Ursache des Haarausfalls ist von essentieller Bedeutung und sollte zeitnah von einem Arzt erfolgen. Nur so kann er wirksam bekämpft werden. Nach erfolgreicher Behandlung dauert es in etwa 3-6 Monate
bis sich das Haarwachstum wieder normalisiert hat.


Wenn du an Haarausfall leidest und nach einer möglichen Ursache suchst vereinbare noch heute einen Termin mit einem Haarspezialisten mit Fumedo!



Quellen:
www.supermed.at/gesundheit/10-ursachen-fuer-haarausfall-bei-frauen/

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/haarausfall-ursachen.html

 

https://www.dred.com/at/starker-haarausfall.html

 

https://www.netdoktor.de/symptome/haarausfall/


 



  

Die Pollen fliegen wieder. Birkenpollenallergiker aufgepasst!



Endlich ist es soweit. Der Frühling ist da. Doch was für manche ein Segen ist, bedeutet für Allergiker oft die schlimmste Zeit des Jahres. Denn wenn die kalten Wintertage vorüber sind und die Frühjahrstemperaturen erstmals auf 15 Grad klettern, setzen die Birkenpollen ein. Neben zahlreichen anderen Allergien zählt die Birkenpollenallergie zu den aggressivsten. Die Birke gibt mehr Pollen an die Umwelt ab, als jede andere Pflanze. Leider verwechseln viele die Symptome mit jenen eines grippalen Infektes. Ignoriert man sie, kann sich schlimmstenfalls sogar chronisches Asthma entwickeln. Ob du möglicherweise von einer Birkenpollenallergie betroffen bist und was du dagegen tun kannst, erfährst du bei uns.

Blütezeit der Birke

Die Hauptblütezeit der Birke ist der April. Es ist allerdings nicht möglich, einen fixen Zeitraum festzulegen, da die Blütezeit von unterschiedlichen Faktoren, wie Temperaturschwankungen, abhängig ist. Wer in Städten lebt, ist grundsätzlich weniger Birkenpollen ausgesetzt. Dies ist auf den geringen Anteil an wildwachsenden Birken zurückzuführen. Generell bevorzugt die Birke Standorte mit viel Licht und wenn im Frühjahr die Temperaturen bei 15-20 Grad angekommen sind, beginnt die Birke ihre Pollen zu verteilen. Ende Mai lässt die Konzentration an Birkenpollen dann spürbar nach und Anfang Juni sollte sie komplett verschwunden sein.

Was sind Mastjahre?

Unter Mastjahren versteht man einen Zyklus von 2 Jahren, in dem die Birken besonders stark blühen. Allergiker müssen dann mit einer höheren Konzentration an Birkenpollen rechnen. Diese können durch ihre Feinheit sehr weite Strecken zurücklegen. Wie hoch die Konzentration in der Luft wirklich ist, hängt vor allem von Wind und Niederschlag ab. Während Wind und Wärme die Beschwerden fördern, wirkt sich Regen mildernd aus.
Doch von welchen Symptomen reden wir hier eigentlich?


Symptome der Birkenpollenallergie

Die Beschwerden ähneln meist jenen einer normalen Erkältung. Ausschlaggebend sind schlussendlich die Dauer sowie die unterschiedlichen Ausprägungen. Treten die Leiden öfters und über einen längeren Zeitraum auf, ist ein grippaler Infekt häufig auszuschließen. Es ist jedoch ratsam sich durch eine ärztliche Diagnose Klarheit zu schaffen.
Dennoch hab wir einige, typische Symptome aufgelistet:

  • Laufende Nase, Schnupfen
  • Niesanfälle und Jucken der Nase
  • Anschwellen der Nasenschleimhäute
  • Reizung der Atemwege, Husten bis hin zu allergischem Asthma
  • Jucken und Brennen der Augen
  • Hautrötungen und Pusteln


Symptome keinesfalls ignorieren

Werden die Symptome zu lange ignoriert, kann sich chronisches Asthma entwickeln.

Es kommt immer wieder vor, dass betroffene Allergiker ihre Symptome einfach ignorieren. Die vorerst harmlosen Beschwerden können aber erst der Anfang sein. Es ist möglich, dass sich die Schleimhäute so stark entzünden, dass man eine dauerhafte Schädigung des Gewebes feststellen kann.


Wer also in den Frühlingsmonaten vermehrt mit oben angeführten Symptomen zu kämpfen hat, sollte auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Denn oftmals ist es schwierig, bestimmte allergische Reaktionen ohne Allergietest einer bestimmten Pflanze zuzuweisen. Idealerweise wird hierzu ein Allergologe herangezogen, der mittels eines Pricktests eine verlässliche Diagnose stellen kann. Nur so ist es möglich, die notwendige Therapie zu starten.


Therapie

Hat der Arzt eine Birkenpollenallergie diagnostiziert, gibt es mehrere Möglichkeiten diese zu behandeln. Bei einer nicht sehr stark ausgeprägten Allergie reichen in der Regel vom Arzt verschriebene Allergiemedikamente aus. Diese können in verschiedenen Varianten verabreicht werden – in Form von Nasentropfen, Tabletten zum Einnehmen oder Augentropfen. Sie helfen die Beschwerden zu lindern oder lassen sie sogar ganz verschwinden.

Ist der Leidensgrad besonders hoch, kann eine Hyposensibilisierung längerfristig Abhilfe verschaffen. Darunter versteht man eine Vorgehensweise, bei der Körper durch gezielte Behandlung behutsam an die Allergie „gewöhnt“ wird. Es wird somit der Ursache im Kern entgegengewirkt. Diese Therapie zieht sich allerdings über einen längeren Zeitraum hin und hat nicht bei jedem Allergiker Erfolg. Welche Maßnahmen geeignet sind, sollten von einem Allergie-Spezialisten bestimmt werden.


Welche Kreuzallergien können auftreten?

Wer auf die Pollen der Birke allergisch reagiert, muss sich im Klaren sein, dass sich früher oder später auch eine Kreuzallergie auf diverse Lebensmittel entwickeln kann. Dies trifft etwa auf die Hälfte der Birkenpollenallergiker zu. Besondere Vorsicht ist vor allem bei Obstsorten wie Äpfel, Birnen und Kirschen geboten. Kartoffeln, Tomaten, Karotten und Ananas können ebenfalls eine Kreuzallergie auslösen. Diese sind häufig durch ein Jucken im Mundbereich und an den Ohren zu erkennen aber auch Schleimhautschwellungen sind nicht selten.

Zusammengefasst:
Die Birkenpollenallergie ist in der Regel sehr gut therapierbar. Bei stärkeren und länger anhaltenden Beschwerden sollte stets eine ärztliche Therapie in Betracht gezogen werden, um schlimmere Folgen zu vermeiden.




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Quellen:

https://www.welt.de/gesundheit/medizin-ratgeber/article115739968/Birkenpollenallergie-Flugzeit-Kalender-Prognose.html

https://allergiefreie-allergiker.de/allergien/birkenallergie/

www.pollenallergien.de/birkenpollenallergie/

www.vornamen.ch/magazin/gesundheit/allergien-bei-kindern.html


 



  

5 Fitness-Mythen – wir klären auf!


Das Internet ist voll von Fitness-Posts. Man sollte allerdings nicht alles glauben, was einem vor die Nase gesetzt wird. Einige irreführende Informationen haben sich hartnäckig verbreitet. Wir haben uns damit genauer beschäftigt und für euch die 5 größten Mythen rund um das Thema Fitness aufgedeckt.

 

1.   1. Sit-Ups, Sit-Ups, Sit-Ups – der schnellste Weg zum Sixpack

Einer der wohl am meist verbreitetsten Mythen. Zugegeben, wer würde das nicht gerne glauben? Aber so einfach ist das nicht. Der Körper ist ein zusammenhängender Organismus. Es ist unmöglich, nur an einer bestimmten Körperstelle Fett zu verbrennen. Durch Bauchübungen werden die Muskeln zwar größer und stärker – ob das Sixpack aber sichtbar ist, hängt schlussendlich vom Körperfettanteil ab. Dieser kann durch effektives Ganzkörpertraining sowie durch gesunde Ernährung reduziert werden. Je mehr Muskeln beteiligt sind, desto mehr Fett wird verbrannt. Ein flacher, muskulöser Bauch ist also das Ergebnis eines vitalen Lebensstils. Für ein schön definiertes Sixpack sollten die Bauchmuskelübungen variiert werden.

 

1.   2. Morgens ist die beste Zeit für Sport

Diese Aussage ist weder falsch noch richtig. Die individuelle Leistungsfähigkeit hängt von unserem Biorhythmus ab. In der Regel hat er zwischen 16 und 19 Uhr seinen Höhepunkt. Der Muskelaufbau hängt zudem stark vom Testosteronspiegel ab, welcher ebenfalls im Tagesverlauf deutlich schwankt. Die beste Zeit fürs Training ist also individuell. Wann genau dieser Zeitpunkt ist, verrät dir deine innere Uhr. Zählst du zu denen, die kurz vor Sperrstunde ins Fitnessstudio laufen, kann das genauso fördernd wie zu jeder anderen Tageszeit sein. Wichtig ist, dass du es mit Konsequenz durchziehst. Präferierst du aber gezielt Abnehmen haben Studien herausgefunden, dass früh morgens mit leerem Magen der effektivste Zeitpunkt ist.


1.   3. Krafttraining ist für Männer

Krafttraining dient zur Stärkung des Muskels und hat nichts mit dem Geschlecht zu tun. Jedoch erreichen Frauen niemals auf natürlichem Wege jene Muskelmasse, die Männer erreichen können. Der Grund liegt in der unterschiedlichen Testosteronbildung. Der weibliche Körper produziert nur einen Bruchteil der Menge, den der männliche Körper erzeugt. Zum Glück stört diese „Ungerechtigkeit“ nur wenige Frauen. Ebenfalls spannend: Bei Frauen sowie Männern setzt mit 30 Jahren der Kraftverlust ein. Die Muskelmasse nimmt mit zunehmenden Alter ab. Durch regelmäßiges Training kann dieser Verlust aber verlangsamt oder sogar verhindert werden.



1.   4. Die Fettverbrennung startet erst nach 30 Minuten

„Du musst mindestens 30 Minuten Cardio machen, damit du Fett verbrennst“. Diesen Satz hat vermutlich jeder schon einmal gehört. Der menschliche Körper braucht in allen Lebenssituationen Energie wobei es verschiedene Möglichkeiten der Energiegewinnung gibt. Beispielsweise das Kreatinphosphat - es liefert Energie für wenige Sekunden hochintensiver Belastungen. Simultan setzen die anaerobe und aeorbe Glycolyse ein, welche im Körper gespeicherte Kohlehydrate verwerten. Sie liefern Energie für wenige Sekunden bis mehrere Minuten. Erst zum Schluss setzt die tatsächliche Fettverbrennung (ß-Oxidation) ein. Zu beachten ist, dass keiner dieser Prozesse alleine stattfindet, sondern stets gemeinsam. Die Übergänge sind fließend.

Zusammenfassend bedeutet das, dass bereits ab den ersten Sekunden Fett verbrannt wird. Jedoch ist dieser Anteil in den ersten Minuten sehr gering und übernimmt erst ab 30 Minuten die Oberhand.



1.   5.  1-2 mal Sport pro Woche genügt

Die bittere Wahrheit ist, dass 1-2 mal pro Woche meist nicht genügt, um wesentliche Fortschritte am Körper und der Gesundheit zu erzielen. Besser 3-4 mal pro Woche ein abwechslungsreiches Sportprogramm einlegen. Am effektivsten ist die Kombination aus Cardio und Krafttraining. Das bedeutet allerdings nicht, dass du eine Stunde laufen gehen musst. Ein kurzes, intensives Training – dafür mehrmals pro Woche – bringt oft gleiche Erfolge.

 

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Quellen: 

  1. www.iflscience.com/health-and-medicine/fitness-myths-that-are-doing-more-harm-than-good/
  2. https://www.johnharris.at/2017/03/02/die-5-groessten-fitness-mythen-wir-klaeren-auf/
  3. https://www.biorama.eu/fitness-mythen/
  4. https://www.menshealth.de/artikel/das-ist-die-beste-trainingszeit.508128.html
  

Faszien – das Spannungsnetzwerk unseres Körpers


Faszien sind derzeit in aller Munde. Neueste Erkenntnisse der medizinischen Forschung zeigen, dass spezielles Faszientraining, besonders bei hartnäckigen Rückenschmerzen, häufig Linderung bringen kann.
Nun stellt sich die Frage – ist das alles nur ein Trend oder sollte man dem faszialen System mehr Aufmerksamkeit widmen? Um diese Frage zu klären, sollte man zu allererst wissen, was genau man unter Faszien versteht und welche Funktionen sie in unserem Körper haben.

 

Was sind eigentlich Faszien?

Faszien umhüllen sämtliche Muskeln, Knochen und Organe – einschließlich des Gehirns und des Rückenmarks – und separieren sie. Abgeleitet aus dem Lateinischen fascia (Band, Bandage) wird darunter hauchdünnes Bindegewebe verstanden. Jeder kennt diese milchig-weiße Haut, die bei der Fleischzubereitung das rohe Stück umgibt. Die Aufgabe der Faszien ist unseren gesamten Körper zu formen und unter Spannung zu halten. Bildlich gesprochen gleicht das fasziale System einem riesigen Netz, ohne dem wir sozusagen in unsere Einzelteile zerfallen würden. Muskeln sind jedoch nicht nur als Ganzes in ein fasziales Netz gepackt, vielmehr ist auch jeder einzelne Muskelstrang und jede einzelne Muskelzelle von Faszien umgeben.

 

Die 4 Bausteine der Faszie:

  • Kollagen
    Kollagen stellt ein Strukturprotein dar, welches die Zugfestigkeit von Stahl erreichen kann.

  • Elastin
    Ebenfalls ein Strukturprotein, das sich durch seine enorme Dehnbarkeit auszeichnet.

  • Bindegewebszellen
    Sie sind für die Produktion der Faszienfasern zuständig. Alle zwei Jahre wird das gesamte fasziale Netz nach und nach erneuert. Außerdem kommunizieren sie miteinander, indem sie Enzyme und Botenstoffe austauschen.

  • Matrix
    Darunter versteht man eine Flüssigkeit, die die Faszienfasern umgibt.

 


Erstaunliche Eigenschaften der Faszien

Forscher konnten durch die Betrachtung im hochauflösenden Ultraschall erstaunliche Entdeckungen über die Eigenschaften der Faszien machen:
Faszien können sich unabhängig vom Muskel zusammenzuziehen. Darüberhinaus speichern sie Energie und koordinieren die Kraftübertragung der Muskeln. Sie enthalten unzählige Bewegungssensoren und Schmerzrezeptoren, viel mehr als in Muskeln und Gelenken zu finden sind. Das macht das fasziale System zum größten Sinnesorgan des menschlichen Körpers. Abgesehen davon haben Faszien eine emotionale Erinnerung, die sie alles Erlebte – auch Schmerz – speichern lässt.
Fazit: Faszien sind also keinesfalls nur eine eigenschaftslose Hülle. Eine Frage steht jedoch noch offen – lassen sich Faszien trainieren?



Wer sich nicht bewegt, verklebt

Aufgrund oben genannter Tatsachen ist ersichtlich, dass Faszien einen essentiellen Beitrag zu unserem Bewegungsmechanismus liefern und somit auch zu unserer Gesundheit. Sie können durch folgende Gründe verfilzen, verkleben oder kleine Risse bekommen:

  • Mangelnde Bewegung
  • Falsche Körperhaltung
  • Inkorrektes Training
  • Trainingsüberlastung


Dies führt zur Ausschüttung von Entzündungsstoffen, was meist in schmerzhaften und chronischen Verletzungen endet. Ebenfalls negativ wirkt entzündungsfördernde Ernährung, unter der besonders die organischen Faszien leiden, und negativer Stress. Hierbei werden gewisse Hormone ausgeschüttet, die zu einer Anspannung der Faszien führen. Bei chronischem Stress kann es sogar soweit kommen, dass sich die Anspannung nicht mehr löst und sich die Faszien dauerhaft verhärten.

Ein Beispiel: Die Lendenfaszie ist die größte Faszie im Körper. Sie befindet sich oberhalb des Beckens und verbindet die Rückenmuskulatur mit der Gesäß- und Oberschenkelmuskulatur. Durch ständiges Sitzen und einer falschen Körperhaltung kann sie überstrapaziert werden und dadurch zu Schaden kommen. Typische Folgen daraus sind Rückenschmerzen im Lendenwirbelsäulenbereich.
Bewegt man sich nun regelmäßig, werden alte Faszienzellen durch neue, geschmeidige ersetzt. Besonders stimulierend wirken federnde Bewegungen wie hüpfen, springen und tanzen. Großflächige Dehnungen, sowie Übungen mit der Blackroll sind ebenfalls förderlich. Dazu wäre es ratsam mehrmals pro Woche kurze Faszien-Trainingseinheiten in den Trainingsplan zu integrieren. Denn gesunde Faszien helfen dir nicht nur schmerzfrei zu werden, sondern steigern auch deine Beweglichkeit und dein Leistungsniveau.

Vereinbare heute noch einen Termin zum Faszientraining bei einem/einer unserer Therapeuten mit >Fumedo! 


Quellen:

https://www.rheumaliga.ch/blog/2016/was-sind-faszien

www.personal-coach-trainer.at/de/fitnessblog/newsshow-faszien-ein-unterschaetztes-gewebe

www.sportaktiv.com/de/news/faszinierende-faszien-das-kann-der-neue-fitnesstrend

https://www.faszien-senmotic.de/faszien-therapie/faszien/

 



  

Vitamin D – das Wundermittel zur Vorbeugung von Krebs?

Vitamin D ist wichtig für unsere Knochen, das ist schon lange bekannt. Jedoch scheint dieses Wundermittel vor weitaus mehr Krankheiten zu schützen als bisher bekannt. Um das Risiko für Krankheiten wie Darmkrebs, Herzkrankheiten, Diabetes und Depressionen zu reduzieren, könnte ein ausgeglichener Vitamin-D-Spiegel im Blut protektiv wirken – also das Risiko an diesen Krankheiten zu erkranken, reduzieren. 

Wie gelangt Vitamin D in unseren Körper?

Genaugenommen ist Vitamin D kein Vitamin, sondern ein Hormon. Letztgenanntes ist ein Stoff, den unser Körper selbst produziert. Unsere Haut kann Vitamin D mit Hilfe der Sonne und anschließender Verstoffwechselung durch Leber und Nieren selbst herstellen.
Leider ist es vielen Menschen nicht möglich, beispielsweise bedingt durch Arbeits- und Lebenssituation, genügend UV-B-Strahlen über die Sonneneinstrahlung aufzunehmen, wodurch ein Mangel entstehen kann. Dieser sollte dann durch vermehrte Vitamin-D-Zufuhr über die Nahrung und/oder Nahrungsergänzungen gedeckt werden.

Zudem weiß man heute, dass selbst im sonnigen Büro, die Vitamin-D-Produktion hinter Fensterglas nicht ausreichend angeregt wird. Fensterglas absorbiert nämlich nahezu alle wichtigen UV-B-Anteile des Sonnenlichts. Auch die Anwendung von Sonnencreme vermindert die Vitamin-D-Produktion bereits bei Lichtschutzfaktor 8 um mehr als 97 Prozent. Ein Besuch des derzeit viel diskutierten Solariums ist der Vitamin Produktion auch nicht dienlich, da hierbei die Haut meist zur Gänze mit UV-A-Licht bestrahlt wird.

Vitamin D schützt vor Leberkrebs

Studien des Center for Public Health Sciences, Tokyo konnten belegen, dass höhere Werte des Vitamins im Blut möglicherweise das Karzinomrisiko senken können. Hier ist vor allem ein erniedrigtes Risiko für Leberkrebs zu nennen. Eine Analyse der Blutanalysen von >30.000 ProbandInnen führte zu folgendem erstaunlichem Ergebnis:

Im Vergleich zu den TeilnehmerInnen mit niedrigen Vitamin-D-Spiegeln haben jene mit hohen Vitamin-D-Spiegeln ein um bis zu 22 Prozent geringeres generelles Karzinomrisiko bzw. ein 50 Prozent reduziertes Risiko an Leberkrebs zu erkranken.
Die Ergebnisse dieser japanischen Studien konnten somit aufzeigen, dass ein gedeckter Vitamin-D-Haushalt das Krebsrisiko um ein Vielfaches verringern kann. Deine Vitamin-D-Werte sollten daher regelmäßig von einem Arzt kontrolliert und gegebenenfalls über die Nahrung und/oder Nahrungsergänzungen substituiert werden.

Was du gegen einen Vitamin-D-Mangel tun kannst:

Bewegung
  • Bewege dich so oft wie möglich an der frischen Luft
  • Lass auch mal Sonne an deine Haut. Einige Minuten – abhängig vom Hauttyp – mit unbedeckter Haut in die Sonne (z.B. Gesicht, Arme)
  • Bewege dich regelmäßig (auch im Winter) zur Stärkung des Immunsystems
Mikronährstoffpräparat
  • Nimm täglich einen Mix an Vitaminen, Spurenelementen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen zu dir – am besten eignet sich hierfür ein flüssiges Produkt, hergestellt aus natürlichen Lebensmittel
Ernährung
  • Ernähre dich gesund und ausgewogen
  • Regionale und saisonale Produkte sind besonders zu empfehlen
  • Denke daran, dass viele Vitamine bei langen Transportwegen und bei zu hohen Temperaturen in der Zubereitung verloren gehen können

Nur wenige Lebensmittel verfügen über einen nennenswerten Vitamin-D-Anteil:

  • Lebertran
  • Hering, Aal, Lachs, Sardine, Thunfisch
  • Rinderleber
  • Eigelb
  • Emmentaler
  • Butter
  • Steinpilze, Pfifferlinge, Champignons

Möchtest du deinen Vitamin-D-Spiegel von einem Arzt bestimmen lassen, vereinbare noch heute einen Termin mit Fumedo!

Quellen:

  • Jääskeläinen T. et al.: Higher serum 25-hydroxyvitamin D concentrations are related to a reduced risk of depression. Br J Nutr. 2015 May 14;113(9):1418-26.
  • Afzal Shoaib, Brøndum-Jacobsen Peter, Bojesen Stig E, Nordestgaard Børge G. Genetically low vitamin D concentrations and increased mortality: mendelian randomisation analysis in three large cohorts BMJ 2014; 349:g6330
  • Online Quellen: www.volkskrankheit.net, science.orf.at 


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